Nach knapp zehn Jahren in der Pharmaindustrie war es für mich an der Zeit für eine berufliche Veränderung. Meine Zukunft habe ich in einer noch dynamischeren Branche gesehen und daher den Kurs in Richtung Coca‑Cola HBC eingeschlagen.

Die Schnittstelle zwischen Produktion, Vertrieb und Einkauf: das war meine letzte Rolle als Supply Chain Manager im Pharmabereich. In dieser Funktion begann ich, mich immer stärker für das Thema Vertrieb zu interessieren und habe dann schnell gemerkt, dass ein Unternehmen wie Coca‑Cola HBC ein nächster Schritt auf meinem Karriereweg werden könnte. Nach einem ebenso intensiven wie professionellen Bewerbungsprozess bin ich 2018 als Außendienstmitarbeiter zum Wiener Field Sales Team gestoßen. Rund zwei Jahre später durfte ich den nächsten Karriereschritt machen: Als Verkaufsleiter bin ich nun mit einem engagierten Team für die Beratung und Betreuung unserer Wiener Gastronomie-Partner und die Verfügbarkeit und Aktivierung unseres Portfolios im Markt zuständig.

So klischeehaft das klingt, in meiner jetzigen Funktion gibt es einfach keinen „typischen Arbeitstag“. Aktuell verbringe ich zwei Tage in unserem Head Office in Wien, um mich mit dem Team oder anderen Abteilungen auszutauschen oder strategische und organisatorische Details im Hintergrund zu klären. Die restliche Zeit bin ich im Markt unterwegs, um die Bindung zu Kundinnen und Kunden sowie dem Team zu wahren und dort mit Rat und Tat zur Seite zu stehen, wo ich gebraucht werde.

Meine oberste Priorität und zugleich die größte Herausforderung ist es, immer für mein Team da zu sein und dabei die richtige Balance zwischen Vertrauen und Kontrolle zu bewahren. Jeder Charakter – und davon gibt es in jedem Team so viele unterschiedliche – hat seinen ganz eigenen Arbeitsstil, andere Erwartungshaltungen und Ideen, die er einbringen möchte. Das ist gut so, muss aber ab und an strategisch in die richtigen Bahnen gelenkt werden. Das ist ein stetiger Prozess, bei dem es für mich gilt, Augen und Ohren offen zu halten und im besten Fall nur dort helfend einzugreifen, wo es auch wirklich notwendig ist.

Was mir an meinem Job wirklich gefällt, ist es, Persönlichkeiten wachsen sehen zu dürfen und dieses Wachstum auch zu ermöglichen. Ich bin davon überzeugt, dass es wichtig ist, Freiräume für eigene Ideen und Zugänge zu ermöglichen. Dass nicht immer alles glatt laufen kann, ist logisch. Ganz nach dem Motto „learning from others“ solle man aber dafür offen sein, nicht nur Success Stories, sondern auch weniger erfolgreiche Erfahrungen zu teilen. Denn auch das Wissen um Fehler kann strategisch wertvoll sein.

Jemand, der gut ist, in dem was er tut, zeichnet sich auch dadurch aus, wie er mit einem Misserfolg umgeht, denn Rückschläge wird es im Leben immer geben. Nur, dass einer liegen bleibt und daran zerbricht, und der andere aufsteht, sich abschüttelt und es noch einmal versucht. Und das macht letztlich den Unterschied. Florian Baumgartner, Area Sales Manager

Einen Ratschlag, den ich einem neuen Mitglied meiner Abteilung oder meinem Team geben würde, ist, dass es Eigeninitiative, Kommunikation, Transparenz und keine Angst davor, Fragen zu stellen, braucht, um als Team funktionieren zu können. Als Teammitglied wie auch als Vorgesetzter ist es wichtig, proaktiv auf Leute zuzugehen und sich ehrliches und konstruktives Feedback zu holen. Und: Man darf nie aufhören, an sich zu arbeiten. Dabei braucht man das Rad auch nicht immer neu erfinden, sondern sollte sich nicht scheuen, von anderen zu lernen und diese Erfahrungen in seiner eigenen (beruflichen) Zukunft erfolgreich umzusetzen.

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